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Wer ist Ronja Anders?

Queer durch Ronjas Musik-Welt

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Foto: Heiko Grandel

Ronja Anders, eine Singersongwriterin* aus München, erobert mit ihrer Gitarre, gehaltvollen Songtexten und einer außergewöhnlichen Stimme seit einigen Jahren ihr Publikum. Bereits in ihrer Jugend hat sie in der Musik eine Zuflucht gefunden, um schwere Zeiten, unter anderem während ihres inneren Comingouts, mit Musik zu verarbeiten. Künstlerinnen und Bands wie Avril Lavigen, Amy Macdonald, The Pretty Reckless oder P!nk haben sie damals musikalisch geprägt. Die in der Jugend sehr schüchterne und zurückhaltende Ronja hätte sich zu dieser Zeit nie getraut vor fremden Menschen zu singen. Doch der Wunsch für andere queere Menschen wichtige Themen sichtbar zu machen bringt Ronja letztendlich doch vor Publikum. Während ihrer einjährigen Reise hat Ronja ihre ersten eigenen Songs geschrieben, damit überwindet sie ihre unerwiderte Liebe zu einer Freundin und kommt gestärkt zurück.

 

Mittlerweile singt Ronja seit über 7 Jahren selbstbewusst voller Emotionen gesellschafskritisch über queere Themen, wie Comingout, Diskriminierung oder Geschlechterrollen auf vielen Bühnen in und um München. Aber auch soziale Gerechtigkeit, Klima- und Umweltschutz sind Herzensthemen von Ronja, die sie in ihrer Musik verarbeitet. Manche ihrer Power Balladen schmettert sie mit rauer kräftiger Stimme, bei anderen Songs schlägt sie gefühlvolle Töne an. Ronjas Texte sind lustig, bewegend, empowernd, oder vorwurfsvoll. Ihre Musik ist divers, wie sie selbst und ihre energiegeladene Stimme, begleitet von den Klängen ihrer Westerngitarre, führt zu einem einzigartigen Sound, der über den einer klassischen Liedermacher*in hinausgeht und auch mal rockigere Töne anschlägt. Dabei stehen ihre kraftvolle und emotionale Stimme und ihre starken Texte im Vordergrund.

 

Sie ist fester Bestandteil der alternativen Münchner Bühnen und spielt auch auf beliebten Events, wie dem Christopher Street Day oder dem Zamanand Festival. In einem einstündigen Radiobeitrag bei Radio München erzählte Ronja von sich und den Hintergründen ihrer Songtexte. Mit ihrem deutschen Song „Krass für ein Mädchen“ trifft sie den Kern unserer Zeit. Zeilen wie „Das ist nicht krass für ein Mädchen! Wenn ich das will, dann kann ich das auch!“ sind eine laute Kritik an unserer binär geprägten Gesellschaft und ruft alle Menschen dazu auf, sich nicht durch Rollenklischees von etwas abhalten zu lassen. In vielen ihrer Songs ist der Bezug zu LGBTIQA+ Themen nicht zu überhören. „For me girls are better than any man“ ist eine Zeile aus ihrem Song, den sie zu ihrem inneren Comingout geschrieben hat. Und auch ihr neuester Song „Queer Together“ ist eine Hymne für die Vielfalt, die bereits auf der CSD Bühne 2022 und 2023 den Marienplatz bunter gemacht hat.

 

Aktuell ist das Debüt-Album „Comingout“ in Arbeit. Es wird eine musikalische Reise durch die queere Welt und eine emotionale Achterbahnfahrt von innerem zu äußerem Outing. Die vier Songs "Krass für ein Mädchen", "Fuck you Love", "Part of me" und "None of your business" werden am 21.03.2024 in einer EP erscheinen. Zu der Single "None of your business" ist 2024 ein Musikvideodreh geplant.

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